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"Infokratie" ist ein Buch des südkoranisch-deutschen Kulturwissenschaftlers Byung-Chul Han. In dem Buch wird eine Pipeline für den Weg von der Demokratie, welche von Rationalität und Diskurs geprägt ist, in die Infokratie gezeigt, wo Affektivität, Filter-Bubbles und Überforderung dominieren. Die Infokratie kommt aber nicht mit Einschränkungen sondern entfaltet sich in der Freiheit, die durch die gesammelten Daten sich auch in der Überwachung wiederspiegeln.
Es ist eine audiovisuelle Arbeit, die das Spannungsverhältnis zwischen Informationsflut und Wahrheitsfindung untersucht. Die ästhetische Störung macht nicht nur das digitale Medium selbst sichtbar, sondern auch die unstete Natur von Information im digitalen Zeitalter.