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In Residual Forms werden Objekte und Strukturen aus ihrem funktionalen Kontext gelöst und als formale Setzungen neu gerahmt. Lichtakzente verstärken diesen Effekt, überzeichnen Konturen und verschieben Maßverhältnisse. Formen und Farbe fungieren nicht als ästhetische Geste, sondern als Störung, als mediale Verschiebung von Wahrnehmung. Reflexion, Überzeichnung und das Künstliche erzeugen eine visuelle Distanz, die das Gesehene neu verhandelt oder einen Geist einhaucht, der vorher unsichtbar war.